Ein Garten der Religionen für Karlsruhe

 

Gründe und HintergründeKA300 Ideenwettbewerb 1c

Dauer:              09.09. - 03.10.2014
Eröffnung:

09.09.2014, ab 19 Uhr

Begrüßung: Stefan Helleckes, Architekturschaufenster
Einführung: Ulrike Krumm, Pfarrerin ev. Luthergemeinde

Rahmenprogramm:

Vereinsgründung „Arbeitsgemeinschaft Garten der
Religionen e.V.“
24.09.2014, 19 Uhr


Podiumsdiskussion:
„Wie viel Religion verträgt die Stadt?“
30.09.2014, 19 Uhr

Finissage:

03.10.2014, 11 Uhr

Führungen: Sonntags 12 Uhr und 13 Uhr sowie auf Anfrage

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Ausstellung:
Im September 2015 wird der „Garten der Religionen“ als Bürgerprojekt im Rahmen des 300-jährigen Stadtgeburtstages von Karlsruhe im neuen Park der Südstadt-Ost eröffnet. Entstanden als Projekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs des Stadtmarketings zum Stadtgeburtstag der Fächerstadt wurde das Vorhaben mit einem Publikumspreis ausgezeichnet und wird nun im Laufe der nächsten Monate aus den Mitteln der Stadt, mit der Unterstützung des Gartenbauamtes und des Kulturamtes, umgesetzt. Die Ausstellung im Architekturschaufenster
zeigt die Entstehungsgeschichte des „Gartens der Religionen“, präsentiert die beteiligten Religionsgemeinschaften und stellt Zukunftsperspektiven zur Diskussion.


Entwickelt wurde das Projekt des „Gartens der Religionen“ vom Karlsruher Landschaftsarchitekturbüro Helleckes in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Ein Garten der Religionen für Karlsruhe“. Im Unterschied zu anderen Gartenprojekten, die sich dem gemeinsamen Gärtnern im städtischen Raum widmen, versteht sich der „Garten der Religionen“ im eher übertragenen Sinne als gestalteter Ort, an dem Religion als gelebte Lebensform und menschliche Darstellung zum Ausdruck kommen soll. Baukultur präsentiert sich hier als Wechselwirkung aus einem landschaftsarchitektonischen Konzept und einem breit angelegten bürgerschaftlichen Engagement in Form der Zusammenarbeit zahlreicher Karlsruher, die verschiedensten Religionsgemeinschaften angehören oder sich als Menschen ohne konfessionelle oder religiöse Bindungen in dem Projekt engagieren.


Die Arbeitsgemeinschaft lädt nun zu einer Ausstellung über Gründe, Hintergründe und Entwicklungen des Gartens in das  Architekturschaufenster in der Waldstraße ein und bietet Bürgerinnen und Bürgern Karlsruhes, Kritikern, Interessierten und Freunden des Projekts die Gelegenheit, sich über den Garten der Religionen zu informieren und Meinungen auszutauschen. Im Rahmen der Ausstellung wird eine öffentliche Podiumsdiskussion stattfinden, die die Frage „Wie viel Religion verträgt die Stadt?“ aufgreift. Darüber hinaus wird am Jahrestag der Verkündung des Karlsruher Privilegienbriefs am 24.09.1715, der alle damals im Heiligen Römischen Reich ansässigen Religionen zur Ansiedelung in die neue Stadt Karlsruhe einlud, der Verein „Arbeitsgemeinschaft Garten der Religionen e.V.“ feierlich gegründet werden, der das Projekt in Zukunft tragen und den Garten betreiben wird – genau ein Jahr vor der Eröffnung des „Gartens der Religionen“.

Die Ausstellung und die Podiumsdiskussion werden gefördert durch das Kulturamt der Stadt Karlsruhe.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Ausstellung und zu unserem Rahmenprogramm finden Sie in Kürze unter www.gartenderreligionen-karlsruhe.de.
Für weiteres Presse- und Bildmaterial kontaktieren Sie uns gerne.

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