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Ein Garten für Alle!

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Liebe Interessierte, Freund*innen und Mitglieder,

wir möchten Sie darüber informieren, dass wegen der Corona-Krise alle Veranstaltungen der AG Garten der Religionen bis auf Weiteres nicht stattfinden. Insbesondere unsere Veranstaltungen im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe“ sind abgesagt. 

Wir bitten um Ihr Verständnis. Hoffen wir gemeinsam, dass es nur ein temporäres Problem ist. Wir melden uns wieder, sobald sich die Situation zum Besseren wendet. 

Mit herzlichen Grüßen, Gebeten
und allen Wünschen für Ihre Gesundheit

Mirja Kon-Thederan
Vorsitzende Garten der Religionen

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HERZLICH WILLKOMMEN !
Wir hoffen, dass Sie sich im Garten der Religionen wohlfühlen. Dieser besondere Ort soll ein Ort der Begegnung und des Friedens für alle sein!  Mehr lesen

 

5 Religionen Ring 7 RELIGIONEN – EINHEIT IN VIELFALT!
Ein friedliches Miteinander trotz Unterschieden. Dies symbolisiert der Garten der Religionen (mit Zitaten, Abbildungen und baulicher Gestaltung) und dafür setzen sich seine Akteure ein. Mehr lesen

 

 

6 TitelkreisUNSER JAHRES-PROGRAMM 2020!

Das Jahr steht unter dem Stern eines kleinen Jubiläums. Unseren Garten gibt es nun seit 5 Jahren, das wollen wir engagiert und festliche feiern. Hier können Sie unser Programm als PDF downloaden.

26.03.2019, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindesaal der Altkatholischen Kirche, Röntgenstr. 1 / Ökumeneplatz, 76133 Karlsruhe


In Würde sein können– anderen ihre Würde lassen

Bedingungen für das Gelingen eines angemessenen Umgangs mit VielfaltFoto Scheible Bildrecht privat

Vortrag von Dr. phil. Annette Scheible (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) mit anschliesenden Kurz-Statements von Mirja Kon-Thederan (Vorsitzende der AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V.) sowie Rüstü Aslandur (Vorsitzender des Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V.). Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Toleranz und die Würde des Menschen stehen als gesetzlich verankerte Werte einer offenen, demokratischen Gesellschaft nicht zur Diskussion ‒und dennoch scheinen sie nicht mehr klar umrissen und unantastbar zu sein, sobald uns in unserem transkulturellen Alltag das “Fremde" herausfordert. Allzu oft löst dieses Anderssein Unverständnis, Ängste, Befremden oder gar Abneigung in uns aus. Um einer Frontenbildung vorzubeugen gilt es, einen angemessenen Umgang mit Vielfalt zu erlernen. Vor allem eine ehrliche Reflexion des eigenen Standpunktes und die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz bilden hierfür unabdingbare Gelingensbedingungen.

 


Ambiguitätstoleranz stellt eine allgemeine Persönlichkeitseigenschaft dar. Ambiguitätstolerante Menschen verfügen über die Fähigkeit, widersprüchliche Informationen und Handlungsaufforderungen aushalten zu können. Sie sind somit in der Lage, mit der Komplexität und mit den Spannungen widersprüchlicher Wahrheitsansprüche konstruktiv umzugehen. Genau diese Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit anstatt einer Alles-oder-Nichts-Klassifikation stellt für eine offene Gesellschaft und für unsere demokratische Grundordnung eine unabdingbare Konstante dar. Ambiguitätstoleranz als Persönlichkeitseigenschaft wird bereits im frühesten Kindesalter angelegt. Sie kann aber auch noch später erworben werden. Jenseits von Gleichmacherei kommt ihr angesichts unserer transkulturellen Realität eine Schlüsselrolle zu.


Dr. phil. Annette Scheible gehört zum Institut für Evangelische Theologie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Dort lehrt sie in verschiedenen Themengebieten der Pädagogik und der Theologie. Ihr Forschungsinteresse gilt schwerpunktmäßig den pädagogischen Professionalisierungsprozessen, dem religiösem Dogmatismus und der Erkenntnistheorie des Konstruktivismus.

Veranstaltung kostenlos

Veranstalter: AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., Alt-Katholische Gemeinde Karlsruhe

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