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Weitere Religionen

Neben den beschriebenen fünf Weltreligionen zeigt der Garten der Religionen zwei weitere Religionen. Beide sind erst während der bereits weit fortgeschrittenen Planung des Gartens hinzugekommen und sind aus diesem Grund an der Innenseite des Außenkreises zu finden. Sie zeigen exemplarisch und zusätzlich zu ihrem Selbstverständnis besonders auch die große Vielfalt der Religionen unserer Welt, die natürlich noch viele weitere Religionen einschließt.

Während der Planungs-und Bauphase sind folgende zwei hier beschriebenen Religionen hinzugekommen: Die Bahá'í-Religion und die Freireligiöse Gemeinde.

Darüber hinaus sind weitere Religionsgemeinschaften, Dialoginitiativen und thematisch engagierte Gruppen und Einzelpersonen willkommen, sich im und mit dem Verein AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V. engagieren möchten!

Weisheiten

Der Garten ist halb umfasst durch eine Außenmauer, auf welcher zahlreiche Weisheiten von Denkern unserer Welt zitiert werden. Durch den universellen Anspruch der ausgewählten Zitate soll dies noch einmal Symbol für und zugleich Einladung in einen “Garten für Alle“ sein. Durch die halbkreisförmige Anordnung der Mauer entsteht eine harmonische Balance zwischen Offenheit und Geborgenheit.

 

„Warum sollte Gott, der Gerechte, jemanden in die Welt setzen, der nicht ins Paradies darf,
weil er der falschen Religion angehört? Es ist absurd.“

 

Weisheiten an der Außenmauer des Gartens der Religionen

Du hast Flügel. Lerne sie zu nutzen und fliege. Mevlana Rumi

Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. I. Kant

Der Mensch ist unersetzbar. T. de Chardin

Es gibt keinen Weg zum Frieden – der Frieden ist der Weg. Mahatma Gandhi

Wer die Welt bewegen will, muss bei sich selbst beginnen. Sokrates

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille. F. Nietzsche

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. M. Buber

Der freieste Mensch ist der, welcher die wenigsten Vorurteile besitzt. C. C. Du Marsais

Von Natur aus sind wir einander nah. Durch Gewohnheit sind wir einander fern. Konfuzius

Kontakte zwischen den Religionen sind gut. Man sollte den Grundsätzen anderer zuhören und sie respektieren. König Ashoka

Erkenne dich selbst! altgriechische Weisheit

Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen. J. W. Goethe

Man kann sagen, dass Liebe der Schlüssel ist, der die Tür zur letzten Wirklichkeit aufschließt. Martin Luther King

Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher. Khalil Gibran

Toleranz ist die Lebensader der Humanität. Voltaire

Ein Mensch wird nur durch den anderen ein Mensch.   südafrikanisches Sprichwort

Bunt ist meine Lieblingsfarbe. W. Gropius

Was die Raupe “Ende der Welt“ nennt, nennt der Rest der Welt “Schmetterling“. Laotse

Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit. R. Tagore

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. A. Schweitzer

Alle Wesen teilen sich die Gabe des Lichts, des Lebens und der Wärme. B. Johnston

Toleranz ist Harmonie über Unterschiede hinweg. UNESCO 1995

Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen. suahelisches Sprichwort

 

Hier finden Sie die auf der Außenmauer des Gartens abgebildeten Weisheiten zum Download.

Zitate von Philosophen und Denkern unserer Welt auch unter:

  Zitate über Recht und Gerechtigkeit 
  Zitate über Freiheit 
  Zitate zu den Menschenrechten 
  Zitate gegen die Todesstrafe von Amnesty International 

 Weitere folgen.

Grund und Menschenrechte

An der Außenseite des Außenkreises befinden sich drei Stelen mit Rechtstexten, welche sich mit den Grund- und Menschenrechten als Grundlagen eines demokratisch verfassten Zusammenlebens befassen. Dies soll die unabdingbare Beziehung zwischen Religion und Rechtsstaatlichkeit zeigen und klarstellen, dass jedes auch religiöse Leben in Karlsruhe unter dem Primat der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung steht. Die Texte beziehen sich auf die lokale Ebene (Privilegienbrief, Kulturkonzept, Intergrationsplan), die überörtliche (Grundgesetz, Landesverfassung) sowie die supranationale Ebene (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Europäische Menschenrechtskonvention).

Tafel Privilegienbrief

Ansicht der Tafel

 

Links zur Stadtgeschichte von Karlsruhe – vom Privilegienbrief bis heute:

www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/blick_geschichte/blick65/privilegienbrief
www.karlsruhe.de/bs/demokratie 

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