Entspannung, Information und ungezwungene Begegnung für Religiöse und Nicht-Religiöse gleichermaßen!
Es ist nicht nötig etwas Besonderes mitzubringen, außer wetterangemessene Kleidung, ggf. Wasser und Sonnenschirm (im Sommer kann es auf dem Gelände sehr heiß werden!!) und etwas zum Sitzen (auf Betonbänken oder ggf. dem umgebenden Rasen). Die Veranstaltungen sind kostenlos.


Buchen Sie auf Wunsch Ihre Gruppenführung. Kontaktieren Sie uns! Einzelpersonen beachten bitte unsere wiederkehrenden öffentlichen Führungstermine.


WgR2019

Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2019

19. März 2019, um 19.00 Uhr

Ort: Marktplatz Karlsruhe, vor der Evangelischen Stadtkirche


Gedenkfeier für die Opfer von Rassismus

„Es gibt keine größere Kraft, als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.“ (Martin Luther King)

Wenn am Dienstag, den 19. März 2019 um 19 Uhr die Glocken der Evangelischen Stadtkirche läuten, können auch Sie unmissverständlich „Nein“ sagen gegen jede Art von Rassismus und Gewalt. So setzen Sie Ihr ganz persönliches Zeichen der Mitmenschlichkeit gemeinsam mit einer Vielzahl von mitwirkenden Einrichtungen und Gruppen. Die Evangelische Stadtkirche, die Citypastoral Karlsruhe, die AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe e.V., die Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe und die Deutsch-Türkische Kulturplattform Karlsruhe e.V. laden zusammen mit den weiteren unten genannten Mitwirkenden ein.

Zusätzlich treffen – ebenfalls im Rahmen der Wochen gegen Rassismus - um 18.45 Uhr der “Lichterlauf“ des Deutschsprachigen Muslimkreis Karlsruhe e.V. und der “Friedensklangweg“ der islamischen internationalen Frauengemeinschaft e.V. und der Christlich-Islamischen Gesellschaft Karlsruhe e.V. auf dem Marktplatz ein.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums und dem Türkischen Chor Karlsruhe e.V.

Schülerinnen des St. Dominikus-Gymnasiums werden in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe und dem Künstler Max Kosoric innerhalb der Gedenkfeier auf Menschen und Gruppen aufmerksam machen, die Opfer von Rassismus und Gewalt geworden sind. Dies wird zeichenhaft und mit wenigen Worten geschehen. In einer Schweigeminute möchten wir innehalten, an diese Menschen und Gruppen denken, so ihr Leid beklagen und uns mit ihnen solidarisieren. Auf längere Reden und Ansprachen wird ganz bewusst verzichtet. Kerzen, die ausgeteilt werden und in der Dunkelheit leuchten, sprechen für sich.

Am Ende wird es die Möglichkeit geben, bei einem Becher Tee miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, bei schlechterem Wetter unter dem Portikus der Stadtkirche.

Veranstaltung kostenlos


Veranstalter:
Citypastoral Karlsruhe
Evangelische Stadtkirche am Marktplatz
Garten der Religionen für Karlsruhe e.V.

Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V.
Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe
Deutsch-Türkische Kulturplattform Karlsruhe e.V.

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21 März 2019, um 18.00 Uhr (Dauer: 3 Stunden mit Pause und Fingerfood)
Ort: Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V., Kaiserallee 111a (im Hinterhof), 76185 Karlsruhe


Zwischen Diskriminierung und Empowerment – Islamfeindlichkeit
unter der Lupe!

Workshop mit Derya Şahan vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg  DS Foto


Wir leben in einer vielfältigen Gesellschaft. Diese Vielfalt ist zunächst eine Herausforderung, aber zugleich eine große Chance. Wenn diese Erkenntnis fehlt, ergeben sich abwertende Einstellungen und menschenfeindliches Verhalten, welche nicht mehr im Einklang mit der unantastbaren Würde des Menschen stehen. Der zunehmende Einfluss der Digitalisierung auf alle Lebensbereiche und damit die einfache und laute Diskriminierung hinter anonymer Nutzung führt zur Polarisierung und zur Spaltung der Gesellschaft.

Der Islam ist ein in Deutschland viel diskutiertes Thema. Welche Ziele stecken hinter Parolen wie „Die Islamisierung Deutschlands“ und wer gibt sie von sich?

In diesem Workshop geht es um die eigenen Bilder zum Thema Islam und Muslime. Dabei steht die historische Einordnung zur Entstehung dieser Bilder im Vordergrund. Mit der Sensibilisierung für antimuslimischen Rassismus und seinen Auswirkungen auf Betroffene werden mögliche Handlungsstrategien erarbeitet. Damit wird eine Begegnung in Würde möglich und die Frage, ob Muslime Teil der Gesellschaft sind, stellt sich nicht mehr.


Workshop für alle Interessierten (also dezidiert Muslime und Nicht-Muslime, interreligiös oder gesellschaftspolitisch mit dem Thema Befasste)

Derya Şahan arbeitet seit 2016 als Islamwissenschaftlerin in der Fachstelle Extremismusdistanzierung im Demokratiezentrum Baden-Württemberg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören: Demokratieförderung, Radikalisierung- und Extremismusprävention.

Veranstalter: Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V., AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe e.V., Demokratiezentrum Baden-Württemberg

Veranstaltung kostenlos, rechtzeitige Anmeldung erwünscht (0721/22307 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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23. März 2019, um 13.30 Uhr
Ort: Garten der Religionen Karlsruhe, im Citypark der Südstadt-Ost, gegenüber Stuttgarter Str. 59, 76137 Karlsruhe Straßenbahnlinie 6 (Haltestelle Wolfartsweierer Straße)


Die „Schubladen“ religiös, anders religiös, nicht religiös

Themenführung durch den Garten der Religionen

Die Angst vor dem “Fremden“ und die daraus resultierende Ab- und Ausgrenzung sowie Verständnisprobleme führen zu bleibender Unwissenheit übereinander und damit zu einem Nicht-Miteinander, welches von Unfreundlichkeit oder sogar kämpferischer Ablehnung belastet wird. Menschen wünschen sich freundliche und unvoreingenommene Begegnungen, wagen aber nicht den Schritt zum Kontakt, zum Gespräch, zur Begegnung. Diese menschlich verständliche Scheu steht dem Dialog auf Augenhöhe und damit eventuell dem Verständnis leider oft entgegen.

Die “Anderen“ werden deshalb - selbstverständlich und unhinterfragt - wechselseitig als „verdächtig religiös“, „verdächtig anders religiös“ oder als „verdächtig nicht-religiös“ angesehen und in die entsprechenden „Schubladen“ gesteckt und vielleicht sogar als bedrohlich wahrgenommen.

Zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft gehört unbestritten sowohl die positive als auch die negative Religionsfreiheit, aber eine wahrhaft offene Gesellschaft bedingt auch ein Miteinander im Geiste der Geschwisterlichkeit trotz aller Unterschiede. Irrationale Ängste, Ausgrenzungen und pauschale Vorbehalte können eine Gefahr für die jedem innewohnende und unantastbare Menschenwürde sein.

Die Anlage des Gartens der Religionen und die Veranstaltungen des ihn tragenden Vereins AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V. plädieren für ein friedliches und gutes Miteinander aller Menschen und Religionen in Karlsruhe, einem differenzierten Umgang mit Ängsten und Fremdheitsgefühlen und für einen Toleranzbegriff, dessen Grenzen nicht zu eng, aber auch nicht zu weit gesteckt sind – wobei unstrittig ist, dass die Religionsfreiheit seine Grenzen in der verfassungsgemäßen Ordnung findet. Als Initiative, die den Garten der Religionen ganz bewusst als “Garten für Alle“ konzipiert hat und ihre Veranstaltungen der Begegnung und dem Miteinander über alle Grenzen der Konfessionen, Religionen und der Trennung in religiös und areligiös widmet, glaubt die AG Garten der Religionen daran, dass alle Menschen mehr eint als trennt.


Gerne würden wir diese Überzeugungen bei einem Rundgang durch den Garten der Religionen darstellen und mit Ihnen teilen. Bei der humorvollen, einprägsamen und kurzweiligen Führung sehen Sie sowohl Texte und Symbole aus verschiedenen Religionen als auch philosophische Texte und Auszüge aus den Grund- und Menschenrechten.

Die Veranstaltung findet bei sehr schlechtem Wetter nicht statt. Eine Absage wird kurzfristig veröffentlicht unter gartenderreligionen-karlsruhe.de und kann auch telefonisch erfragt werden unter 01578/4344594.

Veranstalter: AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V.   

Veranstaltung kostenlos.

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24. März 2019
Ort: Tempel Kulturzentrum, Hardtstr. 37 a, 76185 Karlsruhe
ab 14.00 Uhr Fest | 17.00 Konzert der Band Ufermann (s.u.)
Der genaue Zeitplan wird hier und auf facebook/wochengegenrassismus veröffentlicht.

Fest der Religionen – gemeinsam stark gegen Rassismus

Der Garten der Religionen für Karlsruhe e.V. und die Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe e.V. laden zusammen mit dem Kulturzentrum Tempel e.V. zu einem multireligiösen Nachmittag am 24.03.2019 ab 14 Uhr ein, um das „Religiöse Wochenende in den Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ gemeinsam mit Ihnen ausklingen zu lassen. Es erwarten Sie viele interessante Menschen aus und Informationen über interreligiöse Dialoginitiativen und Karlsruher Religionsgemeinschaften.

Der Ausklang des Wochenendes bedeutet zeitgleich auch den Beginn von etwas Neuem: Das in Gründung begriffene „Karlsruher Netzwerk der Religionen“ wird zum ersten Mal in der Öffentlichkeit vorgestellt und wird über seine Pläne berichten. Durch dieses soll die Zusammenarbeit der Religionen in Karlsruhe in Zukunft gestärkt werden.

Der multireligiöse Nachmittag soll den Dialog über Religionen fördern und freundliche, unvoreingenommene Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen. Zwischenmenschliche Interaktionen und Neugierde sollen Dialog und neue Verbindungen schaffen – und zwar unabhängig davon, ob man einer Religionsgemeinschaft angehört oder überhaupt gläubig ist. Durch Fingerfood und Getränke, angeboten von verschiedenen Religionsgemeinschaften, kann Vielfalt auch kulinarisch erlebt werden.

Ina Weiß, die Leiterin der Kindermalwerkstatt Karlsruhe Kind und Kunst e.V. präsentiert Ergebnisse des Projekts „Wo wohnt Gott?“ . Das Ziel ist es, über die verschiedenen entstandenen Bilder und Werke das Publikum anzuregen und Gemeinsamkeiten im vermeintlich Fremden finden zu lassen. Dadurch kommt es zu einem Austausch der verschiedenen Religionen. Die Werke stammen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft und Religion aus Karlsruher Schulen und Institutionen, die angeregt durch die vielfältigen Bautraditionen ihrer Gotteshäuser die Vorstellung ihrer Gottesbilder ergründen konnten.

Außerdem wird ein multireligiöses Friedensgebet stattfinden, zu dem jede*r herzlich eingeladen ist. Beim Beten im Angesicht des Anderen werden sich Menschen gegenseitig als Gläubige mit persönlichen Beziehungen zum Heiligen und auch der großen Ähnlichkeit ihrer Anliegen bewusst. Auch nicht-gläubige Menschen können dabei gelebte Religiosität sinnlich erfahren.

Ausklang und Höhepunkt des Tages ist um 17 Uhr das interreligiöse Konzert "Salam - Ein poetischer Dialog der Kulturen und Religionen" der Jazzformation Ufermann mit der marokkanischen Sängerin Hayat Chaoui.

FORMATION UFERMANN

Die 1989 von Erhard Ufermann gegründete interreligiöse Jazzband aus dem Ruhrgebiet ist bekannt für ihre transkulturellen musikalischen Projekte zwischen Theologie und Kunst. Der Austausch zwischen den Kulturen, die Begegnung zwischen den Menschen und das Spiel mit verschiedenen Kunstformen prägen die Arbeit der Formation Ufermann.

Die Formation spielt seit mehr als zwanzig Jahren konzeptionelle Konzerte in Deutschland, im europäischen Ausland und in Südamerika und pflegt die Zusammenarbeit mit vielen internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Auftritte auf Festivals und internationalen Veranstaltungen (u.a. Jazzfestival von Montreux; anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 Auftritte im Landtag NRW und in den Uffizien, Florenz; „HABIMA“ jüdische Gemeinde Krefeld) sowie in Radio und TV-Produktionen. Die Band veröffentlichte bisher 12 CDs.

Das interreligiöse Konzertprojekt „SALAM“
Ufermann arbeitet seit Jahren an einem die Genres übergreifenden künstlerischen Dialog zwischen den Kulturen und Religionen. Zeitgenössischer Jazz trifft auf Jahrhunderte alte Traditionen, Lyrik auf Leben, der Orient auf den Okzident. Spirituelle Lieder und Motive aus dem christlichen, islamischen und jüdischen Kulturkreis verbinden sich jeweils mit Elementen aus der vermeintlich fremden Tradition. „Salam“ (Schalom, Frieden) - ein Projekt, das Religionen und Kulturen, Erinnerung und Erwartung verbindet und nach dem Gemeinsamen sucht.
Denn: „Die aktuellen Fluchtbewegungen vieler Menschen nach Europa werfen nicht nur soziale und wirtschaftliche Probleme auf. Sie berühren auch Fragen nach der eigenen Identität und den kulturellen und religiösen Wurzeln“.

HAYAT CHAOUI
Hayat Chaoui, Dozentin für klassischen Gesang und Stimmbildung, konzertiert international als Solistin und mit renommierten Ensembles. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Vortragstätigkeit im deutschsprachigen Raum zur Interkulturalität und Gesang. Der marokkanische König ehrte sie 2013 für ihre künstlerischen Verdienste mit einer Einladung an den königlichen Hof.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.jazz.ufermann.net

Wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltung inkl. Konzert kostenlos.

Veranstalter: AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe e.V., Kulturzentrum Tempel

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26.03.2019, 19.30 Uhr

Ort: Gemeindesaal der Altkatholischen Kirche, Röntgenstr. 1 / Ökumeneplatz, 76133 Karlsruhe


In Würde sein können– anderen ihre Würde lassen

Bedingungen für das Gelingen eines angemessenen Umgangs mit VielfaltFoto Scheible Bildrecht privat

Vortrag von Dr. phil. Annette Scheible (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) mit anschliesenden Kurz-Statements von Mirja Kon-Thederan (Vorsitzende der AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V.) sowie Rüstü Aslandur (Vorsitzender des Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V.). Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Toleranz und die Würde des Menschen stehen als gesetzlich verankerte Werte einer offenen, demokratischen Gesellschaft nicht zur Diskussion ‒und dennoch scheinen sie nicht mehr klar umrissen und unantastbar zu sein, sobald uns in unserem transkulturellen Alltag das “Fremde" herausfordert. Allzu oft löst dieses Anderssein Unverständnis, Ängste, Befremden oder gar Abneigung in uns aus. Um einer Frontenbildung vorzubeugen gilt es, einen angemessenen Umgang mit Vielfalt zu erlernen. Vor allem eine ehrliche Reflexion des eigenen Standpunktes und die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz bilden hierfür unabdingbare Gelingensbedingungen.


Ambiguitätstoleranz stellt eine allgemeine Persönlichkeitseigenschaft dar. Ambiguitätstolerante Menschen verfügen über die Fähigkeit, widersprüchliche Informationen und Handlungsaufforderungen aushalten zu können. Sie sind somit in der Lage, mit der Komplexität und mit den Spannungen widersprüchlicher Wahrheitsansprüche konstruktiv umzugehen. Genau diese Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit anstatt einer Alles-oder-Nichts-Klassifikation stellt für eine offene Gesellschaft und für unsere demokratische Grundordnung eine unabdingbare Konstante dar. Ambiguitätstoleranz als Persönlichkeitseigenschaft wird bereits im frühesten Kindesalter angelegt. Sie kann aber auch noch später erworben werden. Jenseits von Gleichmacherei kommt ihr angesichts unserer transkulturellen Realität eine Schlüsselrolle zu.


Dr. phil. Annette Scheible gehört zum Institut für Evangelische Theologie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Dort lehrt sie in verschiedenen Themengebieten der Pädagogik und der Theologie. Ihr Forschungsinteresse gilt schwerpunktmäßig den pädagogischen Professionalisierungsprozessen, dem religiösem Dogmatismus und der Erkenntnistheorie des Konstruktivismus.

Veranstaltung kostenlos

Veranstalter: AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., Alt-Katholische Gemeinde Karlsruhe

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29. März 2019, 19.30 Uhr
Ort: Ständehaussaal (Ständehausstr. 2, 76133 Karlsruhe)

Rechtspopulismus und antimuslimischer Rassismus
Ein Vortrag vom Journalisten und Autoren Daniel BaxBax

Der Bertelsmann Religionsmonitor des Jahres 2017 hat uns gezeigt, dass etwa 50-60% der Bundesbürger und Bundesbürger*innen im Islam eine generelle Bedrohung sehen und meinen der Islam würde nicht in die westliche Welt passen. Rechtspopulisten haben das Potenzial dieses sogenannten "Feindbild Islam" erkannt und nutzen es für ihre Rhetorik.
Daniel Bax fragt in seinem Vortrag gezielt danach, was Islamfeindlichkeit eigentlich ist und wie sie sich von rationaler Religionskritik unterscheidet. Außerdem, welche Rolle die Islamfeindlichkeit für den gegenwärtigen Rechtspopulismus spielt und was sich dagegen tun lässt.

Daniel Bax ist Journalist und Autor. Geboren 1970 in Brasilien, aufgewachsen in Freiburg, lebt er seit 1986 in Berlin. Studium der Publizistik und Islamwissenschaft ab 1990. Bei der taz, die tageszeitung, war er fast 20 Jahre lang Redakteur und schrieb dort über Pop und Politik, Medien und Migration. Seit 2017 arbeitet er beim „Mediendienst Integration“. 2015 erschien sein erstes Buch „Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten“ im Westend Verlag. 2018 folgte „Die Volksverführer. Warum Rechtspopulisten so erfolgreich sind“.

Veranstalter: Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V., AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe e.V.

Veranstaltung kostenlos

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